
Wenn staatliche Eingriffe eine Familie zerschlagen und Kinder durch Inobhutnahmen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden, geht es für die Betroffenen um alles. Unter dem Begriff „Kinderklau“ klagen Eltern, Angehörige und Bürgerrechtsgruppen seit Jahren über eklatante Fehlentscheidungen, gefällige Gutachten und bürokratische Kälte in Jugendämtern und Familiengerichten. Doch während der Aufschrei in Sozialen Netzwerken und Selbsthilfegruppen laut ist, offenbart sich auf juristischer Ebene ein fatales Schutzschild für die Verantwortlichen: Es werden viel zu selten direkte, fundierte Strafanzeigen gegen gewissenlose Sachbearbeiter und beteiligte Akteure erstattet. Das Ergebnis ist ein System der gefühlten Narrenfreiheit auf Kosten des Kindeswohls.
Das Schutzschild der Anonymität: Warum Mitarbeiter selten konfrontiert werden
In der Praxis agieren Mitarbeiter von Jugendämtern oft hinter dem Schirm ihrer Behörde. Bescheide und Berichte werden im Namen