Muttertag 2026: Ein Strauß Blumen für ein Jahr Ignoranz

Alle Jahre wieder fluten Pralinenschachteln und überteuerte Floristik-Gestecke die Regale der Marburger Geschäfte. Der Muttertag steht vor der Tür – jener Feiertag, der als „Ehrentag“ getarnt ist, in Wahrheit aber oft nur das schlechte Gewissen einer Gesellschaft beruhigt, die Mütter im Alltag systematisch im Stich lässt. Während die Werbeindustrie das Bild der ewig lächelnden, aufopferungsvollen Mutter zeichnet, ist die Realität im Jahr 2026 geprägt von prekärer Care-Arbeit, Altersarmut und einer Politik, die warme Worte billiger verteilt als echte Entlastung.


Die Ökonomie der Heuchelei: Umsatz vor Anerkennung

Was einst als Tag des Gedenkens und des Friedens gedacht war, wurde längst von der Konsummaschinerie geschluckt.

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