Es ist das tägliche Gebet des deutschen Pendlers: „Hoffentlich kommt der Zug heute.“ Doch im März 2026 ist dieses Gebet oft vergebens. Während die Bundesregierung Milliarden in Sondervermögen und prestigeträchtige Zukunftsprojekte steckt, zerbröckelt das Fundament unseres Landes vor unseren Augen. Sogar Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) musste am vergangenen Wochenende einräumen, dass der Zustand der Deutschen Bahn und unserer Brücken mittlerweile „demokratiegefährdend“ sei. Es ist ein Offenbarungseid: Wenn der Staat seine grundlegendsten Aufgaben nicht mehr im Griff hat, wächst der Zorn – und das zu Recht.
Die Bahn als Sanierungsfall: Milliardenverluste und Dauerverspätung
Die Bilanz des Geschäftsjahres 2025, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde, ist ein Desaster. Die Deutsche Bahn fährt
Zwischen politischem Erfolgszwang und rechtlichem Abgrund“