Wenn marode Brücken und verspätete Züge die Demokratie gefährden

Es ist das tägliche Gebet des deutschen Pendlers: „Hoffentlich kommt der Zug heute.“ Doch im März 2026 ist dieses Gebet oft vergebens. Während die Bundesregierung Milliarden in Sondervermögen und prestigeträchtige Zukunftsprojekte steckt, zerbröckelt das Fundament unseres Landes vor unseren Augen. Sogar Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) musste am vergangenen Wochenende einräumen, dass der Zustand der Deutschen Bahn und unserer Brücken mittlerweile „demokratiegefährdend“ sei. Es ist ein Offenbarungseid: Wenn der Staat seine grundlegendsten Aufgaben nicht mehr im Griff hat, wächst der Zorn – und das zu Recht.


Die Bahn als Sanierungsfall: Milliardenverluste und Dauerverspätung

Die Bilanz des Geschäftsjahres 2025, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde, ist ein Desaster. Die Deutsche Bahn fährt

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Das Kiefersfelden-Dilemma

Zwischen politischem Erfolgszwang und rechtlichem Abgrund“

Wer im Jahr 2025 die Grenze von Österreich nach Deutschland am Übergang Kiefersfelden passiert, braucht vor allem eines: Geduld. Was die Bundesregierung als „Migrationswende“ feiert, ist für Pendler, Logistiker und Rechtsexperten ein hochgradig umstrittenes Unterfangen. Während die Innenminister mit beeindruckenden Statistiken über Zurückweisungen und Festnahmen glänzen, wächst im Hintergrund die Kritik an der Rechtmäßigkeit und der Sinnhaftigkeit dieser dauerhaften Binnengrenzkontrollen. Ist Kiefersfelden das Bollwerk der Sicherheit oder lediglich die Kulisse für eine kostspielige Symbolpolitik?


Die nackten Zahlen: Erfolg oder statistische Kosmetik?

Die Bundespolizei zog im Laufe des Jahres 2025 eine positive Bilanz. Zwischen Januar und Juli 2025 wurden an den deutschen

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