Gottes Bodenpersonal im Luxusrausch: Die perfide Masche der Seelenfänger

Sie predigen Verzicht, fordern bedingungslose Demut und versprechen das ewige Heil – oder zumindest die spirituelle Erleuchtung. In den Hinterhöfen und schicken Konferenzzentren, auch rund um Marburg, schießen „freie Glaubensgruppen“ und neureligiöse Bewegungen wie Pilze aus dem Boden. Doch wer den Vorhang der Frömmigkeit zur Seite schiebt, blickt in einen Abgrund aus Gier und Ausbeutung. Während die Anhänger ihr letztes Hemd für das „höhere Ziel“ geben, residieren die Anführer dieser Gruppen oft in Villen, fahren Oberklassewagen und führen ein Leben in Saus und Braus, von dem ihre „Schafe“ nur träumen können. Es ist Zeit für eine Abrechnung mit der modernen Simonie.


Das Geschäftsmodell „Heil gegen Bares“

Die Mechanismen dieser Gruppen sind so alt wie das organisierte Verbrechen, nur dass sie unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit

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