Hasenpest und Konsumterror : Wie der Osterwahnsinn das eigentliche Fest lebendig begräbt

Eigentlich ist Ostern das höchste Fest der Christenheit, ein Symbol für Auferstehung, Hoffnung und den Sieg des Lebens über den Tod. Doch wer heute durch die Einkaufsstraßen von Marburg oder den Rest der Republik geht, sucht die spirituelle Bedeutung vergebens. Stattdessen regiert der nackte Materialismus. Ostern ist zu einer „Weihnachtskopie im Frühling“ verkommen, geprägt von einer absurden Kaufsucht, einem bizarren Geschenkewahn und Ritualen, die mehr mit Marketing-Strategien als mit Glaube zu tun haben. Ein kritischer Blick auf ein Fest, das seine Seele an den Einzelhandel verkauft hat.


Vom Grab zum Gabentisch: Die Pervertierung der Symbole

Was einst ein Moment des Innehaltens und Fastens war, ist heute ein logistisches Großereignis für die Süßwarenindustrie.

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