Die Heuchelei der medialen Betroffenheit
Deutschland im Jahr 2026 schmückt sich gerne mit moralischer Erhabenheit. Wir diskutieren über virtuelle Übergriffe im Metaverse, wir debattieren über die Befindlichkeiten von Avataren und wir rollen den roten Teppich für Opfer aus, deren Fälle ins politisch korrekte Narrativ passen. Doch während die Kameras laufen und die Talkshow-Sessel warmgehalten werden, findet die eigentliche Tragödie in der Stille statt. Wo bleibt der Aufschrei für die zehntausenden Frauen und Männer, die in den schmutzigen Ecken der Realität zerbrochen sind? Warum ist ihr Schmerz für die Politik und die Medien wertlos?
Die nackte Zahl der Schande: Statistik vs. Rampe
Ein Blick auf die Daten von Statista offenbart das ganze Ausmaß des Versagens: Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 13.300 Vergewaltigungen, sexuelle Nötigungen und sexuelle Übergriffe im besonders schweren Fall polizeilich erfasst.