Kritik an KJC‑Mitarbeitern: Hilfesuchende werden schikaniert, Unterlagen erneut verlangt und mit Sanktionen bedroht“

Einleitung
Die Job‑Centres (KJC) sind zentrale Anlaufstellen für Arbeitslose und sozial benachteiligte Menschen. In den letzten Jahren sind jedoch vermehrt Fälle bekannt geworden, in denen KJC‑Mitarbeiter Hilfesuchende systematisch schikanieren: Sie fordern bereits eingereichte Unterlagen erneut an, drohen mit Leistungskürzungen und erzeugen damit existenzielle Angst. Dieser Beitrag stellt das Vorgehen dar, erläutert die rechtlichen Konsequenzen und liefert konkrete Beispiele, in denen der Missbrauch aufgedeckt wurde. Die Plattform freiemediengermany.com hat mehrere Reportagen zu diesen Missständen veröffentlicht.

1. Vorgehensweise der Schikane

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Ein Vorbild Agentur für Arbeit Marburg

Zwischen Spitzen-Leistung der Agentur für Arbeit und absurder Schalter-Bürokratie

Wenn es um das Thema Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) geht, blickt ganz Deutschland derzeit auf ein besonderes Beispiel: Die Agentur für Arbeit Marburg. Selbst Andrea Nahles, die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, ist über die beispielhaften Leistungen und die fachliche Qualität am Standort Marburg informiert. Doch während die Zahlen stimmen und das Lob aus Nürnberg kommt, zeigt der Alltag vor Ort ein zweigespaltenes Bild. Wo Licht ist – in Form von hochkompetenten Mitarbeiter*innen –, da ist auch Schatten in Form von bürokratischen Hürden, die dem Bürger den direkten Kontakt erschweren.


Spitzenleistung mit Ansage: Warum Nahles auf Marburg blickt

Die Agentur für Arbeit in Marburg gilt intern als Vorzeigedienststelle. Die

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