Das Erbe von 9/11: Mehr Kontrolle, weniger Freiheit und eine Welt im Dauerkrisenmodus

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA gelten als die fundamentale Zäsur des 21. Jahrhunderts. Damals versprachen Politiker weltweit, mit drastischen Sicherheitsmaßnahmen den Terror zu besiegen und die westliche Welt wieder sicher zu machen. Ein Vierteljahrhundert später zieht die Realität im Jahr 2026 eine ernüchternde, ja erschreckende Bilanz: Die globale und innenpolitische Gewalt hat keineswegs abgenommen, sondern in vielen Regionen massiv zugenommen. Was jedoch dauerhaft geblieben und schrittweise ausgebaut wurde, ist ein riesiger Überwachungsapparat, unter dessen Einschränkungen der normale Bürger täglich leidet – ohne dass diese angeblichen „Sicherheitsgesetze“ den versprochenen Schutz bieten.

Das Versagen der Doktrin: Mehr Gewalt statt Stabilität

Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“, der als Reaktion auf die Anschläge ausgerufen wurde, hinterlässt ein Trümmerfeld der

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SCHUFA Das digitale Ministerium für Staatssicherheit

Warum die SCHUFA unsere Freiheit auffrisst

In einem Land, das die dunklen Kapitel der Überwachung eigentlich hinter sich gelassen haben wollte, agiert mitten im Herzen unserer Wirtschaft ein Akteur, dessen Machtbefugnisse jeden demokratischen Rahmen sprengen. Die Rede ist von der SCHUFA Holding AG. Was offiziell als „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ firmiert, hat sich längst zu einem gigantischen, intransparenten Daten-Moloch entwickelt. Mit einer Akribie, die an die Methoden der Stasi erinnert, sammelt dieser private Konzern Informationen über fast jeden Bürger – und entscheidet im Hinterzimmer per Algorithmus über Existenzen. Es ist Zeit für eine radikale Abrechnung mit einem System, das Misstrauen zur Geschäftsgrundlage gemacht hat.


Der gläserne Bürger: Datensammlung ohne Grenzen

Die SCHUFA hortet Daten von über 68 Millionen Menschen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Frage, ob jemand seine

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