Das Erbe von 9/11: Mehr Kontrolle, weniger Freiheit und eine Welt im Dauerkrisenmodus

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA gelten als die fundamentale Zäsur des 21. Jahrhunderts. Damals versprachen Politiker weltweit, mit drastischen Sicherheitsmaßnahmen den Terror zu besiegen und die westliche Welt wieder sicher zu machen. Ein Vierteljahrhundert später zieht die Realität im Jahr 2026 eine ernüchternde, ja erschreckende Bilanz: Die globale und innenpolitische Gewalt hat keineswegs abgenommen, sondern in vielen Regionen massiv zugenommen. Was jedoch dauerhaft geblieben und schrittweise ausgebaut wurde, ist ein riesiger Überwachungsapparat, unter dessen Einschränkungen der normale Bürger täglich leidet – ohne dass diese angeblichen „Sicherheitsgesetze“ den versprochenen Schutz bieten.

Das Versagen der Doktrin: Mehr Gewalt statt Stabilität

Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“, der als Reaktion auf die Anschläge ausgerufen wurde, hinterlässt ein Trümmerfeld der

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