Der falsche Geburtstag

Warum der 24. Dezember nicht die Geburt Jesu ist“

Millionen von Menschen feiern am 24. Dezember die Geburt von Jesus von Nazareth. Das Datum ist das Herzstück des Weihnachtsfestes, doch es ist auch seine größte Schwachstelle. Denn die gesamte Feier der „Heiligen Nacht“ beruht auf einem historischen Trugschluss, der die christliche Tradition mit heidnischen Ritualen vermischt. Historiker und Theologen sind sich einig: Es gibt keine Hinweise darauf, dass Jesus am 24. oder 25. Dezember geboren wurde. Dieser Artikel beleuchtet, wie der Tag zur Feier wurde, und fragt, ob ein Fest, das auf einer historischen Fiktion aufbaut, in der heutigen Zeit überhaupt noch seinen Sinn erfüllen kann.

Die Erfindung des Datums

Die Bibel, das zentrale Fundament des Christentums, gibt keinen Hinweis auf das genaue Geburtsdatum von Jesus. Weder im Matthäus- noch im Lukasevangelium wird ein Datum genannt. Die einzige vage Andeutung findet sich in der Lukas-Geschichte, die beschreibt, wie Hirten in der Nacht der Geburt bei ihren Schafen auf dem Feld wachten. Für die klimatischen Verhältnisse in Judäa

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Erster Advent: Ein Gedicht zur Besinnungslosigkeit

Satire und Poesie

von Freie Medien Germany

 

Der Kranz hat vier Kerzen, die erste brennt, das Herz in den Schmerzen nach dem, was man nicht kennt.

Die Glocken läuten leise, es glänzt das falsche Licht, auf Kommerz und Konsumreise, die uns die Ruhe bricht.

Im Supermarkt die Posaune schallt, der Stress greift nach dem Sinn, das Jesuskind wird kalt, und die Kasse klingelt hin.

Man singt von Heiligkeit, von Hirten und von Schafen, vergisst die Zeit, die Zeitlichkeit, in der die Wölfe schlafen.

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