Warum GNTM und der Klum-Clan ein Armutszeugnis für das Fernsehen sind“
Seit zwei Jahrzehnten flimmert sie über die Bildschirme, und jedes Jahr sinkt das Niveau ein Stück tiefer in den Abgrund der Belanglosigkeit. Die Rede ist von „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM). Doch wer glaubt, hier ginge es um die seriöse Vermittlung eines Handwerks oder gar um die Förderung junger Talente, der irrt gewaltig. Unter der Regie von Heidi Klum hat sich die Sendung zu einer modernen Form des Prangers entwickelt. Hier werden Teilnehmerinnen (und neuerdings auch Teilnehmer) systematisch zum Affen gemacht, während die „Model-Mama“ selbst horrende Summen für eine Show kassiert, die im Grunde völlig überflüssig ist.
Fremdschämen als Geschäftsmodell
Das Konzept von GNTM ist so simpel wie grausam: Man nehme junge, oft naive Menschen, setze sie absurden Extremsituationen aus
Abends die Füße hochlegen, den Fernseher einschalten und entspannen – das ist für viele ein fester Bestandteil des Tagesabends. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell: Das Programm wirkt oft wie eine Dauerschleife. Wiederholungen dominieren die Sendezeiten, und der Anteil an Sendungen, die wirklich Wissen vermitteln oder zur Bildung beitragen, scheint immer geringer zu werden. Was steckt hinter dieser Entwicklung, und welche Folgen hat sie für uns Zuschauer?