Menschenzoo zur Primetime

Warum GNTM und der Klum-Clan ein Armutszeugnis für das Fernsehen sind“

Seit zwei Jahrzehnten flimmert sie über die Bildschirme, und jedes Jahr sinkt das Niveau ein Stück tiefer in den Abgrund der Belanglosigkeit. Die Rede ist von „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM). Doch wer glaubt, hier ginge es um die seriöse Vermittlung eines Handwerks oder gar um die Förderung junger Talente, der irrt gewaltig. Unter der Regie von Heidi Klum hat sich die Sendung zu einer modernen Form des Prangers entwickelt. Hier werden Teilnehmerinnen (und neuerdings auch Teilnehmer) systematisch zum Affen gemacht, während die „Model-Mama“ selbst horrende Summen für eine Show kassiert, die im Grunde völlig überflüssig ist.


Fremdschämen als Geschäftsmodell

Das Konzept von GNTM ist so simpel wie grausam: Man nehme junge, oft naive Menschen, setze sie absurden Extremsituationen aus

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Die Erben des Ruhms – Wenn der Nachname mehr zählt als das Talent

In der glitzernden Welt von Hollywood und dem deutschen Showgeschäft scheint im Jahr 2025/26 ein Gesetz mehr denn je zu gelten: Erfolg ist erblich. Das Phänomen der sogenannten „Nepo-Babys“ (Abkömmlinge prominenter Eltern) hat ein Ausmaß erreicht, das den Glauben an eine Leistungsgesellschaft ad absurdum führt. Während wahre Talente jahrelang Klinken putzen, Castings besuchen und für einen Hungerlohn an ihrer Kunst feilen, reicht für den Nachwuchs der Stars oft ein Anruf von Mama oder Papa, um die nächste Hauptrolle oder einen millionenschweren Werbedeal zu ergattern. Ein kritischer Blick auf eine Szene, in der Privilegien den Platz von Können eingenommen haben.


Das goldene Sprungbrett: Berühmt durch Geburtsrecht

Die Liste ist endlos: Ob in der Modebranche, beim Film oder in der Musik – die Kinder der „A-Promis“ besetzen die Plätze im

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