Ramona und wir haben oft gelacht

Auf besonderen Wunsch dieses Artikels

(Autor Eliteeinheit, zu Ramona Findling, Bundespolizistin, Vogtareuth)

Ramona Findling war ein Mensch, der zu uns gehörte.

Sie sah in uns das, was wir auch in ihr sahen: den Menschen. Sie musste viele Anfeindungen, Ausgrenzungen und Verletzungen ertragen. Solche Dinge ziehen einen Menschen manchmal tief herunter. Doch wir haben gemeinsam gelernt, mit manchem Unsinn auf unsere eigene Weise umzugehen. Oft reichten am Ende schon ein paar Worte oder kleine Bruchstücke dieser Geschichten – und wir mussten lachen. Manchmal so sehr, dass uns der Bauch wehtat.

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Ramona Findling anderes Leben – Ein Gespräch über Nähe, Verlust und Zusammenhalt

Wieder führen wir von Freie Medien Germany ein Gespräch, das weit über eine gewöhnliche Geschichte hinausgeht.
Es geht erneut um die Bundespolizistin Ramona Findling und um einen Menschen, der ihr über viele Jahre sehr nahe stand.

Nach dem Tod von Ramona und ihren beiden Kindern entstand zunächst eine schlichte Gedenkseite. Doch mit der Zeit wurde daraus etwas viel Größeres: ein Ort der Erinnerung, der Fragen, der Gedanken und der Menschlichkeit. Viele Menschen spürten schnell, dass Ramona mehr war als nur eine Polizeibeamtin. Dass sie Verbindungen hatte, die ungewöhnlich tief gewesen sein müssen.

Heute sprechen wir darüber mit einem der Elitesoldaten der über Jahre hinweg einer der engsten Freunde von Ramona Findling war. 

Viele Menschen fragen sich bis heute, was Ramona für ein Mensch gewesen ist. Wie würdest du sie beschreiben?

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Bruder und Schwester im Kampf – Erinnerungen an die Bundespolizistin Ramona Findling

Einleitung

Am 3. April 2020 ereignete sich eine Tragödie in Vogtareuth: Die Bundespolizistin Ramona Findling erschoss ihre beiden Kinder, Annabell (10) und Vivien (12), und anschließend sich selbst. Im Vorfeld der Tat wurden berufliche und private Belastungen bekannt. Zwei Tage zuvor soll ihr damaliger Partner die Beziehung beendet haben. In der Nacht der Tat schrieb sie ihrer Mutter: „Ich kann nicht mehr.“ 

 

Heute sprechen wir mit einem Menschen, der Ramona über Jahre hinweg begleitet hat. Er beschreibt ihre Verbindung als eine besondere Form von Nähe: „wie Bruder und Schwester im Kampf“

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